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13. – 15.12. | MG 2 – Nervensystem A

Alles beginnt mit einem Schlauch, dem Neuralrohr. Aus der Embryologie hergeleitet erscheint die komplexe Anatomie des zentralen Nervensystems plötzlich erstaunlich einfach. In gemeinsamen Visualisierungsübungen bauen wir schrittweise ein immer detaillierteres inneres Bild des Nervensystems in uns auf. So auch von unserem Gehirn, das im Hirnwasser schwimmt, gut geschützt durch die Hirnhäute und den knöchernen Schädel. Was ist Bewusstsein? Worin unterscheidet sich unser Gehirn von dem anderer Spezies? Wofür haben wir einen Hirnstamm? Wir betrachten die einzelnen anatomischen Teile des Nervensystems und deren Funktion. Anhand eines komplexen Praxisblattes lernen wir unser Wissen über die funktionellen Systeme (motorisches Nervensystem, vegetatives Nervensystem, etc.) in die Praxis umzusetzen. Wir erkennen so ganzheitliche Zusammenhänge zwischen verschiedenen Symptomen: zwischen Leber- und Kniebeschwerden, zwischen Nieren- und Fussbeschwerden, etc. An passender Stelle betrachten wir wichtige und häufige Krankheiten des Nervensystems: Hydrozephalus, Meningitis, Hirntumor, MS, Parkinson, Epilepsie, u.a.  Weitere Informationen…

10. – 12.01.20 | MG 2 – Bewegungssystem

Das Urmodell für die festen Körper aller Lebewesen ist die Kristallbildung: von der Cellulose im Holz, dem Kieselskelett des Strahlentierchens, dem Panzer des Seeigels bis letztlich zum Kalkgefüge des menschlichen Knochens. Dabei ist der Vorläufer des Knochens der Knorpel! Klar, denn das Leben hat sich zunächst im Wasser abgespielt. Im Wasser? Ja, im Fruchtwasser des Mutterleibs beginnt unsere dynamische Reise des Bewegungs-Systems:

Ertasten wichtiger Knochenpunkte zur Orientierung am Körper, wichtige Schädel-Knochen und Wirbel in der Übersicht. Erkennen der Merkmale, die ein freies Gelenk ausmachen. Was passiert eigentlich bei Arthrose oder bei der entzündlichen Arthritis? Was bedeutet Rheuma?
Die Bewegungen in den grossen Gelenken von Arm und Bein werden durchgespielt, wichtige Skelettmuskeln beschrieben: Wo liegen sie? Kann ich sie spüren? Sind sie tastbar? Welche Bewegungen in welchem Gelenk lösen sie aus? Vergessen wir nicht, dass jeder Skelettmuskel mit seiner Sehne und der Faszienhülle ein feinfühliges Sinnesorgan ist, das für die Koordination von Bewegungen wichtig ist. Weitere Informationen…

11. – 16.02.20 | Cranio 1 (Ausbildungsstart)

Diese Tage sind eine Einführung in Wahrnehmungsfähigkeiten, die täglich geübt werden müssen, um in Kontakt mit dem Primären Respirationssystem (PRS) zu kommen. Der Kontakt mit dem PRS bedarf Sensibilität, Achtsamkeit und die Kunst des Lauschens. Es wird Zeit damit verbracht, Präsenz und Erdung zu üben, sowie angemessene Grenzen zwischen Therapeutin und Klient zu etablieren. Es werden Tastfähigkeiten entwickelt, um die Gezeitenbewegungen des PRS zu tasten. 90 % des Körpers sind Flüssigkeiten, wir spüren den Flüssigkeitskörper und seine heilende Potenz. Weitere Informationen…

05. – 06.11. | Viszerale Techniken in der Osteopathie

Die Viszerale Osteopathie befasst sich mit der Behandlung der inneren Organe. Die meisten inneren Organe sind von einem bindegewebigen Netz, dem Bauchfell, umhüllt und durch Bindegewebe mit anderen Organen verbunden. Des Weiteren sind die Organe mit Bändern und Bindegeweben fest mit dem Muskel-Skelettsytem verbunden. Die Viszerale Osteopathie versucht, entstandene Bewegungseinschränkung zu beheben oder die fehlende Flexibilität des Komplexes wiederherzustellen. Die Organe werden direkt, sanft und oft mit schnellem Erfolg behandelt. Weitere Informationen…