Philipp GERHARDT

Course manager

Philipp GERHARDT

Ich habe mich schon früh in meiner Kindheit mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt, das mich seither stets begleitet hat. Im Studium wurde es endgültig zur Leidenschaft und gefestigten ethischen Grundhaltung. Ich war von 2004 bis 2009 an der Technischen Universität Dresden, bzw. an deren Fakultät für Forst-, Geo- und Hydrowissenschaften in Tharandt und habe dort Forstwissenschaften studiert. Meine Diplomarbeit am Institut für Waldbau unter Professor Sven Wagner schrieb ich über ein Thema, das zunächst vielen absurd erschien, aber für mich Ausdruck der Notwendigkeit zu vernetztem Denken war: Die Wirkungen von Wäldern auf Atlantische Lachse. Die langwierige und neuartige Arbeit daran, die ohne Vorbilder auskommen musste, zahlte sich jedoch aus, denn sie wurde mit sehr gut bewertet. Dem vernetzten Denken bin ich seitdem treu geblieben, habe in Wien, an der Universität für Bodenkultur, wieder am Institut für Waldbau an meiner Dissertation geschrieben und mich immer mehr den integrativen Landnutzungsstrategien auch außerhalb des Waldes zugewandt. So beschäftigte ich mich seit dem Jahr 2008 mit der Anlage von Gärten zur Lebensmittelversorgung mit Fokus auf die Nutzung von Gehölzen. Ab 2011 kam der Aufbau von gemeinschaftlichen Lebens- und Arbeitsräumen auf dem Land dazu, was mich letztendlich dazu führte, die soziale Komponente immer stärker zu bedenken. Auch die Erlebnisse der massiven StudentInnenproteste 2009 an den österreichischen Universitäten trugen dazu bei, sowie der lebhafte Austausch mit Fachleuten aus anderen Disziplinen wie Ökologischem Landbau, Umwelt- und Bioressourcenmanagement, Solidarökonomie u.v.m.