Systemische Aufstellungen

in Kombination mit körperbasierter Traumalösung

In Verbindung zu unserem tiefsten Inneren zu sein, zu empfinden, gefühlt zu werden, uns wirklich und lebendig zu fühlen und in Beziehungen Intimität zu erleben sind essentielle und existentielle Bedürfnisse eines jeden Menschen. Oft ist diese Verbindung unterbrochen, sei es durch familiensystemische Muster, Schicksale, traumatische Erlebnisse, Beziehungsprobleme, körperliche Themen oder spirituelle Krisen.

 

Traditionelle Aufstellungen sind auf dem Weg, einen neuen Zugang zu sich und seiner Lebensgeschichte zu finden ein wirksames Mittel, stossen jedoch bei traumatischen Erfahrungen an Grenzen. SystemstellerInnen sollten meines Erachtens auf Körperreaktionen und Verhaltensweisen aus traumatischem Hintergrund sensibilisiert sein, um eine Retraumatisierung oder eine Verstärkung von Dissoziation zu vermeiden.

 

Dies erfordert solides Grundlagenwissen sowohl über systemische Zusammenhänge als auch über Trauma und Traumafolgesymptome. Die Bereitschaft der Begleitenden zu Introspektion, also die auf die eigenen psychischen und physischen Vorgänge gerichtete Beobachtung und zu persönlicher Entwicklung und sind wichtige Grundvoraussetzungen und ein wesentlicher Teil des Lehrgangs.

 

Systemische Aufstellungen und körperbasierte Traumalösung ergänzen sich zu einem neuartigen therapeutischen Werkzeug, das nachhaltige und umfassende Begleitung von Menschen in Krisen oder Veränderungsphasen ermöglicht. Als Begleitende schaffen wir dadurch einen heilsamen Raum von Zartheit, Langsamkeit und Verbundenheit.

Ausbildung in Systemischer Aufstellung

 

EMR/ASCA konforme Fortbildungsserie mit Barbara Elisa Brantschen

Die Ausbildungsstruktur Die Ausbildung gliedert sich in zwei Teile. Jeder Teil beinhaltet 5 Level à 3 Tage. Die Einheiten können nicht einzeln besucht werden.

Teil 1: Level 1 – 5

In den ersten 5 Level geht es um das Aneignen von Grundwissen zu systemischen Zusammenhängen, Aufstellungen, Trauma und Traumafolgesymptomen. Die Körperwahrnehmung wird sensibilisiert und durch gezielte Übungen geschult. Die Reflexion des eigenen Familiensystems sind hier ein wesentlicher Teil.

Teil 2: Level 6 – 10

Im zweiten Teil werden die theoretischen Grundlagen vertieft und das Wissen durch Fachliteratur erweitert. Das Üben von eigenen Aufstellungen erhält viel Raum. Eigenwahrnehmung, Selbstressourcierung und persönliche Erfahrung sind auch in diesem Teil zentral. Der Abschluss der Ausbildung beinhaltet eine schriftliche Arbeit zu einem individuell zu bestimmenden Thema, eine schriftliche und eine mündliche Prüfungseinheit.

4 Tage

Fortbildung in Systemischer Aufstellung

Die Wochenend-Workshops mit Barbara Elisa Brantschen sind offen für alle und können als Eigenerfahrung oder EMR/ASCA konforme Fortbildung besucht werden.

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Weiterführende Informationen